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Die Sparer
Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Abgeordneten wegen zu vieler Dienstreisen ins Ausland gerügt. In den ersten Monaten dieses Jahres seien “bei weitem mehr“ Reisen beantragt und unternommen worden als im selben Zeitraum 2008 und 2009. Ich dachte, dafür haben wir die Politikerinnen und Politiker doch gewählt, daß die unser Geld ausgeben. Und wenn denen zum Geld ausgeben nichts mehr anderes einfällt, als zu fliegen, dann fliegen die eben. Der Beruf der Politikerinnen und der Politiker ist eben hart. Überlegen Sie doch einmal
selbst.
Einige Fakten zur Erinnerung:
- Persönlicher Steuersatz von zum Beispiel 30%
- Mehrwertsteuer von zur Zeit 19%
- Kfz-Steuer
- Sondersteuern wie die Ökosteuer
- Steuern auf Zinsen und Kapitalerträge
- Steuern auf bereits versteuertes Vermögen (Erbschaftssteuer)
- Grunderwerbssteuer
- Sonderabgaben (etwa der widerrechtliche Zwangssoli)
- die 1902 von Kaiser Wilhelm II. zur Finanzierung des Kaiser-Wilhelm-Kanals und der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführte Sektsteuer
- Gebühren und Abgaben
- usw. ...
Zu dem uns so abkassierten Geld nehmen die auch noch ständig neue Kredite auf. Das viele Geld muß doch irgendwie ausgegeben werden. Das ist nun mal nicht leicht.
Wie war es früher doch so schön ...
Ein Mann in der guten, alten DDR geht einkaufen. Er gerät im Kaufhaus in die falsche Abteilung und fragt deshalb eine Verkäufern: "Haben Sie hier keine Socken?" "Nein, keine Socken gibt es im dritten Stock", erklärt sie. "Hier gibt es keine Schuhe."
Die Fahnenpflicht
JUNI 2010. Beim Pisa-Test für Autofahrerinnen und Autofahrer hat Deutschland sowohl in der Kategorie Pkw-Fahrer als auch in der Kategorie Lkw-Fahrer miserabel abgeschnitten. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Straßenverkehr und Verkehrssicherheit sofort reagiert und ein Visualisierungs-System eingeführt, das schlechte Fahrerinnen und Fahrer optisch deutlich hervorhebt.
Mit sofortiger Wirkung erhalten alle Fahrerinnen und Fahrer, die bei regelwidrigem Verhalten im Straßenverkehr erwischt werden - etwa durch plötzliches Anhalten, zu dichtes Auffahren, überholen an gefährlichen Stellen, abbiegen ohne zu blinken, wenden auf Autobahnen, überschreiten der Promillegrenze, rechts überholen usw. - Fahnen ausgehändigt. Diese Fahnen sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Die Fahnen sind nach der Aushändigung sofort am Fahrzeug zu befestigen. Dadurch sind diese Fahrerinnen und Fahrer mit einem Blick als intellektuell herausgeforderte Verkehrsteilnehmerinnen oder Verkehrsteilnehmer mit Fahrerlaubnis zu erkennen.
Allgemein gilt: Die Fahnen für unsere intellektuell herausgeforderten Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Fahrerlaubnis müssen spätestens vor Fahrtbeginn deutlich sichtbar an dem zu führenden PKW oder LKW angebracht sein. Der ADAC empfiehlt, diese Kennzeichnung dauerhaft anzubringen, also auch dann, wenn ein Fahrzeug nicht bewegt wird.
Die Fahrerinnen und Fahrer, die als besonders stark intellektuell herausgefordert auffielen, müssen mindestens je eine Fahne an beiden Seiten ihres Autos befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren besonders auffälligen Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen.
Anm: Bitte geben Sie diese Information an andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer weiter, so dass alle die Bedeutung dieser Fahnen verstehen.
Andersrum
Der Fuchs ist schlau, und stellt sich dumm.
Beim Wessi ist es andersrum.
Deshalb tut er zahlen wie verzückt.
Wie gesagt, er ist halt ...
Der SCHRÖPF
Jetzt ist es offiziell. Der EURO wird umbenannt. Sein neuer Name ist zukünftig in ganz Europa TRANSFER. Außer in Deutschland. In Deutschland heißt der Transfer SCHRÖPF.
Viele Vorteile
Ich hatte gestern Streit mit meiner Freundin. Sie behauptete, Hunde wären zu nichts gut, außer um Straßen, Hauswände, Kinderspielplätze, Vorgärten, Wald, Wiesen und Äcker voll zu kötern und so mit Parasiten, Krankheitserregern, Spulwürmern, Keimen und Bakterien zu verseuchen.
Zugegeben, das ist wirklich eklig. Ich mag deshalb Hunde auch nicht. Trotzdem reizte es mich, ihr zu widersprechen. Leider viel mir kein einziges Argument ein. Ich habe mich deshalb im Internet informiert. Für den nächsten Streit bin ich nun gut präpariert. Hunde sind nützlicher, viel nützlicher als meine Freundin das weiß. Die wird staunen. Hunde sind seit ihrer ersten Zähmung in China ein beliebtes Nahrungs- und Heilmittel.* Hunde lassen sich hervorragend kochen, grillen, frittieren und verwursten. Als leicht zu beschaffendes Heilmittel ermöglichen sie Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie. Die Nützlichkeit von Hunden reicht jedoch noch viel weiter. Hunde sind auch für unsere Bekleidung wichtig. Hundeleder ist schon lange das meist verwendete Material für Lederschuhe. Und achten Sie einmal darauf: Bei Jacken und Mänteln heißt Hund Gaewolf. Meine Freundin kommt mich morgen wieder besuchen. Ich freue mich schon darauf.
* Wichtig: Unbedingt darauf achten, dass Tiere von einem Veterinär untersucht und zum Verzehr frei gegeben sind.
Die Königin
Hans: „Warum haben Bienen eine Königin und keine Bundesregierung?“
Emil: „Bienen wollen Honig produzieren und nicht die Deppen sein, die sich auf alles Steuern und Abgaben aufbrummen lassen.
Hans: Ja. Deppen! Steuer-Deppen, die:
- zum Beispiel einen Steuersatz von 30% hinnehmen
- zusätzlich 19% Mehrwertsteuer berappen
- Kfz-Steuer überweisen
- Sondersteuern wie die Ökosteuer zahlen
- Steuern auf Zinsen und Kapitalerträge abkassiert bekommen
- mit Steuern auf bereits versteuertes Vermögen (Erbschaftssteuer) beraubt werden
- Grunderwerbssteuer rüberschieben
- Sonderabgaben entrichten (Zur Erinnerung: widerrechtlicher Zwangssoli)
- die noch immer die 1902 von Kaiser Wilhelm II. zur Finanzierung des Kaiser-Wilhelm-Kanals und der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführte Sektsteuer bezahlen
- Gebühren und Abgaben entrichten
- dann auch noch die Inflation ausgleichen müssen
- usw. ...
PS: Jetzt weiß ich auch, was der D-Aufkleber auf vielen Autos bedeutet. Das ist eine freiwillige Selbstkennzeichnung.
Mangelnde Einsicht
Alle sehen es ein. Die SPD sieht es ein. Die sich die Linke nennende Partei sieht es ein. Die Grünen sehen es ein. Sogar die CDU und die CSU sehen es ein. Viele Wählerinnen und Wähler sehen es ein. Nur die FDP sieht es nicht ein. Die FDP sieht es nicht ein. Die FDP will es nicht einsehen.
Dabei ist es doch ganz einfach: Die Steuern und Abgaben sind nicht zu hoch. Wirklich, die Steuern und Abgaben sind nicht zu hoch. Im Gegenteil: Die Steuern und Abgaben müssen sogar noch erhöht werden. Sagen Sie es doch selbst: Woher sonst soll “unser“ Staat denn das Geld nehmen, für die Förderung von Minderheiten, für militärische Auslandseinsätze, für die Ermöglichung brüsseler Regulierungswut, für die Subventionierung von diesem oder jenem Unternehmen, für die Unterstützung bankrotter Staaten usw.? Bitte, sehen auch Sie es doch endlich ein. Die Steuern und Abgaben sind nicht zu hoch! Kapiert!!!
Die Reichen-Abgabe
Hans: Hast du gelesen, was da in der Zeitung über die Reichen-Abgabe steht.
Emil: Ja. Die Reichen-Abgabe ist eine tolle, eine bemerkenswert tolle Idee.
Hans: Ich finde diese Idee originell und unverbraucht zugleich.
Emil: Ja. Auf so eine Idee muß man erst einmal kommen.
Hans: Das war bestimmt nicht leicht, schon allein wegen der Dialektik im Begriff der Reichen-Abgabe.
Emil: Was heißt das?
Hans: Reichen-Abgabe bedeutet, daß Reiche abgeben werden, abgeben werden an andere Länder wie zum Beispiel Österreich oder die Schweiz.
Emil: Und wie macht man das?
Hans: Ganz einfach. Man droht den Reichen an, ihnen noch mehr Geld abzunehmen, weil sie reich sind.
Emil: Ich verstehe, man verlangt neben dem Spitzensteuersatz und ähnlichen Steuern, die speziell die Reichen treffen, noch eine weitere Abgabe.
Hans: Ja. Als Reaktion darauf werden immer mehr Reiche dann gerne und ganz freiwillig das Land verlassen, quasi den Beckenbauer machen.
Emil: Respekt. Das ist anscheinend gut durchdacht.
Hans: Ja. So ist es. Und von dem Geld, das der Staat von den abgegebenen Reichen dann nicht mehr einnimmt, lassen sich komfortabel alle Sozialleistungen erhöhen.
Emil: Ja. Alle Sozialleistungen und zwar gewaltig. Da bleibt bestimmt sogar noch etwas übrig. Davon bin ich überzeugt.
Hans: Ich bin fast sprachlos vor Bewunderung über so viel Intelligenz, über so viel Intelligenz unserer unbedarften Betroffenheitskultur. Die hat die Idee der Reichen-Abgabe ja offensichtlich hervorgebracht.
Emil: Mir geht es genau so wie dir. Auch ich kann nur bewundernd staunen. Diese Idee ist nicht im geringsten angekränkelt, nicht im geringsten angekränkelt von Einsichten in ökonomische und gesellschaftliche Zusammenhänge. Sie ist gewissermaßen frei, frei von Fachwissen.
Hans: Das stimmt. Ich weiß auch schon, wo das hinführt und wer die Zeche letztlich wieder bezahlt.
Emil: Und Sie? Wissen Sie es auch?
Hans: Wollen Sie es überhaupt wissen? Ha! Ha! Ha! Ha! Ha!
Vorbildliche Großmutter
So setzen tierliebende Großmütter spontan die richtigen Prioritäten. Denn darauf kommt es an. Das gilt vor allem in Konfliktsituationen, die ein schnelles Handeln erfordern. Das muß sich auch eine Großmutter in Coventry gedacht haben, die bei einem Hausbrand mutig ihre vier Windhunde aus den Flammen rettete. Das ist Tierliebe. Gut, sie vergaß ihren elfjährigen, schlafenden Enkel. Den konnte sie nicht auch noch retten. Aber für was gibt es denn die Feuerwehr?
Richtig! Jeder muss eben Prioritäten setzen!
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