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Viele Vorteile
Ich hatte gestern Streit mit meiner Freundin. Sie behauptete, Hunde wären zu nichts gut, außer um Straßen, Hauswände, Kinderspielplätze, Vorgärten, Wald, Wiesen und Äcker voll zu kötern und so mit Parasiten, Krankheitserregern, Spulwürmern, Keimen und Bakterien zu verseuchen.
Zugegeben, das ist wirklich eklig. Ich mag deshalb Hunde auch nicht. Trotzdem reizte es mich, ihr zu widersprechen. Leider viel mir kein einziges Argument ein. Ich habe mich deshalb im Internet informiert. Für den nächsten Streit bin ich nun gut präpariert. Hunde sind nützlicher, viel nützlicher als meine Freundin das weiß. Die wird staunen. Hunde sind seit ihrer ersten Zähmung in China ein beliebtes Nahrungs- und Heilmittel.* Hunde lassen sich hervorragend kochen, grillen, frittieren und verwursten. Als leicht zu beschaffendes Heilmittel ermöglichen sie Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie. Die Nützlichkeit von Hunden reicht jedoch noch viel weiter. Hunde sind auch für unsere Bekleidung wichtig. Hundeleder ist schon lange das meist verwendete Material für Lederschuhe. Und achten Sie einmal darauf: Bei Jacken und Mänteln heißt Hund Gaewolf. Meine Freundin kommt mich morgen wieder besuchen. Ich freue mich schon darauf.
* Wichtig: Unbedingt darauf achten, dass Tiere von einem Veterinär untersucht und zum Verzehr frei gegeben sind.
Die Königin
Hans: „Warum haben Bienen eine Königin und keine Bundesregierung?“
Emil: „Bienen wollen Honig produzieren und nicht die Deppen sein, die sich auf alles Steuern und Abgaben aufbrummen lassen.
Hans: Ja. Deppen! Steuer-Deppen, die:
- zum Beispiel einen Steuersatz von 30% hinnehmen
- zusätzlich 19% Mehrwertsteuer berappen
- Kfz-Steuer überweisen
- Sondersteuern wie die Ökosteuer zahlen
- Steuern auf Zinsen und Kapitalerträge abkassiert bekommen
- mit Steuern auf bereits versteuertes Vermögen (Erbschaftssteuer) beraubt werden
- Grunderwerbssteuer rüberschieben
- Sonderabgaben entrichten (Zur Erinnerung: widerrechtlicher Zwangssoli)
- die noch immer die 1902 von Kaiser Wilhelm II. zur Finanzierung des Kaiser-Wilhelm-Kanals und der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführte Sektsteuer bezahlen
- Gebühren und Abgaben entrichten
- dann auch noch die Inflation ausgleichen müssen
- usw. ...
PS: Jetzt weiß ich auch, was der D-Aufkleber auf vielen Autos bedeutet. Das ist eine freiwillige Selbstkennzeichnung.
Mangelnde Einsicht
Alle sehen es ein. Die SPD sieht es ein. Die sich die Linke nennende Partei sieht es ein. Die Grünen sehen es ein. Sogar die CDU und die CSU sehen es ein. Viele Wählerinnen und Wähler sehen es ein. Nur die FDP sieht es nicht ein. Die FDP sieht es nicht ein. Die FDP will es nicht einsehen.
Dabei ist es doch ganz einfach: Die Steuern und Abgaben sind nicht zu hoch. Wirklich, die Steuern und Abgaben sind nicht zu hoch. Im Gegenteil: Die Steuern und Abgaben müssen sogar noch erhöht werden. Sagen Sie es doch selbst: Woher sonst soll “unser“ Staat denn das Geld nehmen, für die Förderung von Minderheiten, für militärische Auslandseinsätze, für die Ermöglichung brüsseler Regulierungswut, für die Subventionierung von diesem oder jenem Unternehmen, für die Unterstützung bankrotter Staaten usw.? Bitte, sehen auch Sie es doch endlich ein. Die Steuern und Abgaben sind nicht zu hoch! Kapiert!!!
Die Reichen-Abgabe
Hans: Hast du gelesen, was da in der Zeitung über die Reichen-Abgabe steht.
Emil: Ja. Die Reichen-Abgabe ist eine tolle, eine bemerkenswert tolle Idee.
Hans: Ich finde diese Idee originell und unverbraucht zugleich.
Emil: Ja. Auf so eine Idee muß man erst einmal kommen.
Hans: Das war bestimmt nicht leicht, schon allein wegen der Dialektik im Begriff der Reichen-Abgabe.
Emil: Was heißt das?
Hans: Reichen-Abgabe bedeutet, daß Reiche abgeben werden, abgeben werden an andere Länder wie zum Beispiel Österreich oder die Schweiz.
Emil: Und wie macht man das?
Hans: Ganz einfach. Man droht den Reichen an, ihnen noch mehr Geld abzunehmen, weil sie reich sind.
Emil: Ich verstehe, man verlangt neben dem Spitzensteuersatz und ähnlichen Steuern, die speziell die Reichen treffen, noch eine weitere Abgabe.
Hans: Ja. Als Reaktion darauf werden immer mehr Reiche dann gerne und ganz freiwillig das Land verlassen, quasi den Beckenbauer machen.
Emil: Respekt. Das ist anscheinend gut durchdacht.
Hans: Ja. So ist es. Und von dem Geld, das der Staat von den abgegebenen Reichen dann nicht mehr einnimmt, lassen sich komfortabel alle Sozialleistungen erhöhen.
Emil: Ja. Alle Sozialleistungen und zwar gewaltig. Da bleibt bestimmt sogar noch etwas übrig. Davon bin ich überzeugt.
Hans: Ich bin fast sprachlos vor Bewunderung über so viel Intelligenz, über so viel Intelligenz unserer unbedarften Betroffenheitskultur. Die hat die Idee der Reichen-Abgabe ja offensichtlich hervorgebracht.
Emil: Mir geht es genau so wie dir. Auch ich kann nur bewundernd staunen. Diese Idee ist nicht im geringsten angekränkelt, nicht im geringsten angekränkelt von Einsichten in ökonomische und gesellschaftliche Zusammenhänge. Sie ist gewissermaßen frei, frei von Fachwissen.
Hans: Das stimmt. Ich weiß auch schon, wo das hinführt und wer die Zeche letztlich wieder bezahlt.
Emil: Und Sie? Wissen Sie es auch?
Hans: Wollen Sie es überhaupt wissen? Ha! Ha! Ha! Ha! Ha!
Vorbildliche Großmutter
So setzen tierliebende Großmütter spontan die richtigen Prioritäten. Denn darauf kommt es an. Das gilt vor allem in Konfliktsituationen, die ein schnelles Handeln erfordern. Das muß sich auch eine Großmutter in Coventry gedacht haben, die bei einem Hausbrand mutig ihre vier Windhunde aus den Flammen rettete. Das ist Tierliebe. Gut, sie vergaß ihren elfjährigen, schlafenden Enkel. Den konnte sie nicht auch noch retten. Aber für was gibt es denn die Feuerwehr?
Richtig! Jeder muss eben Prioritäten setzen!
D R
Wie gehabt
Die FDP, die CSU und die CDU sind gegen Steuererhöhungen. Die werden die Steuern senken. Das haben die versprochen, vor den Wahlen. Darauf können Sie sich verlassen. Wirklich. Das können Sie glauben. Die sind nämlich genau so ehrlich, so ehrlich wie die SPD, die Grünen und die andeen Parteien. Seien Sie ganz sicher. Die FDP, die CSU und die CDU werden keine Steuern erhöhen. Darauf ist Verlaß! Die führen einfach eine neue Steuer ein: die Transaktionsteuer. Ha! Ha! Ha! Ha! Ha!
Wissen Sie auch, warum die eine Transaktionssteuer einführen? Das sollten Sie schon wissen, wenn man Sie fragt. Ich erkläre es Ihnen. Die Transaktionsteuer richtet sich gegen die Spekulanten. Ja, gegen die Spekulantinnen und Spekulanten. Die haben nämlich die Defizite in den Staathaushalten verursacht, die Spekulantinnen und Spekulanten. Da konnten die Politikerinnen und Politiker doch gar nicht anders, als eine Transaktionssteuer gegen die Spekulantinnen und Spekulanten einzuführen. Ha! Ha! Ha! Ha! Ha!
Wer das am Ende bezahlt? Am Ende? Natürlich diejenigen, die immer alles bezahlen. So gesehen ist die Transaktionssteuer eine Strafsteuer, eine Strafsteuer für die Wählerinnen und Wähler. Ha! Ha! Ha! Ha! Ha! So weit ist sie auch ganz in Ordnung, die Transaktionssteuer gegen die Spekulantinnen und Spekulanten. Ha! Ha! Ha! Ha! Ha!
Interessant wer sich alles auf unsere Seiten drängt
Schon ein Witz an sich
D R
Regierungchen und Oppositionchen
Was wäre, wenn die deutschen Bürgerinnen und Bürger genau wüßten, wer sie regiert, wer für sie opponiert und was sie mit ihren Steuern und Abgaben alles finanzieren? Selbst die heute fälschlicherweise noch als groß geltenden Parteien würden sich vor der 5%-Hürde fürchten. Ha! Ha! Ha!
Anm.: Die Tendenz ist unübersehbar. Schon lange bildet eine Regierungsmehrheit keine Mehrheit in der Bevölkerung mehr ab. Und der Legitimationsentzug für die Regierung und die Opposition durch Wahlenthaltung wird von Wahl zu Wahl dominierender. Bei einer Wahlbeteiligung von 60% repräsentiert eine Koalition, die 50% der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt, gerade noch 30% der Wahlberechtigten. Für die zuweilen laut tönende Opposition ist das auch nicht anders. Ich nenne das abgehoben und aufgeblasen.
Luxus
Der Oberbürgermeister des Saarlandes fordert eine Luxussteuer von 27 Prozent auf Luxusgüter wie Segelyachten, teure Limousinen und Champagner. Wirklichen Luxus will der Oberbürgermeister des Saarlandes aber nicht besteuern. Die Politiker, ja, die Politikerinnen und Politiker sollen weiterhin steuerfrei bleiben. Das ist ja auch verständlich. Politikerinnen und Politiker sind schon teuer genug.
Besoffen von zuviel Steuern
Diese Steuersparer gehen mir langsam auf die Nerven. Die wollen doch nur Steuern sparen. Sie wissen es doch auch. Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben. Wir können es uns doch leisten: die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein zum Beispiel. Das ist doch toll, daß wir die haben. Bitte. Jetzt nörgeln Sie nicht gleich wieder herum, Sie Kleingeist. Ja. Ja. Ja. Das stimmt. Es gibt gar kein Branntwein-Monopol mehr. Seit 1976 darf Branntwein aus allen europäischen Ländern importiert werden. Die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein vermarktet nur noch den Branntwein für die Brennereien, die es nicht schaffen zu Marktpreisen zu produzieren. Bitte. Jetzt fangen Sie nicht gleich wieder an zu rechnen. Ich weiß, der Bund subventioniert die Schnapsproduktion jährlich mit 80 Millionen Euro. Auch die Brennereien könnte man schließen. Jetzt hören Sie aber endlich auf, Sie wollen doch nur weniger Steuern zahlen.
Hiermit verdient eine "Westfirma" ihr Geld u. bezahlt Steuern, die in Afghanistan verballert werden...
https://www.kermitserver.de/verlag/produkte.html?page=shop.browse&category_id=7
Beim Arzt
“Herr Doktor, Herr Doktor, Herr Doktor, mir geht es so schlecht, so schlecht. Ich bin ein Wessi. Ich habe kein Geld mehr auf dem Konto. Meine Rente wird nicht ausreichen. Mein Staat ist hoch verschuldet. Meine Krankenkasse wird immer teurer. Beim Arzt und in der Apotheke muß ich immer mehr drauf zahlen. Mein Arbeitsplatz ist bedroht. ... Das ist alles so schlimm, so schlimm, und ich möchte doch so gerne helfen, so gerne helfen. Ja. Ich möchte so gerne mehr Steuern bezahlen. Ich möchte so gerne, daß mein Staat mehr Geld ausgibt. Ich möchte so gerne, daß mein Staat verschuldeten Staaten hilft. ...“
“Beruhigen sie sich doch. Bitte beruhigen sie sich“, fleht der Arzt und fügt hinzu: “Ihnen kann doch geholfen werden. Machen sie alles wie bisher und gehen sie vor allem immer wählen. Denken sie daran, immer wählen zu gehen. Vergessen sie es nicht. Gehen sie immer wählen. Für sie ist immer das Richtige dabei.“
Na Jaa....
Schon mehr gelacht.....
D R